Offenlegung

EU-Offenlegungsvereinbarung

Informationen zu den Verpflichtungen aufgrund der Offenlegungsverordnung

Die Europäische Union (EU) hat aufgrund der Annahme der Grundsätze aus der UN-Agenda zur nachhaltigen Entwicklung bis 2030 und des Pariser Klimaabkommen im März 2018 einen EU-Aktionsplan „Nachhaltige Finanzierung“ („Action Plan on Financing Sustainable Growth“) veröffentlicht. Eine der in diesem Rahmen veröffentlichten Regularien ist die Offenlegungsverordnung (Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor). Ziel der teilweise ineinandergreifenden Regularien des EU-Aktionsplans ist es, die Widerstandsfähigkeit der ‚Realwirtschaft und die Stabilität des Finanzsystems zu erhöhen. Die Offenlegungsverordnung sorgt für mehr Transparenz beim Vergleich von Finanzprodukten für Endanleger und vermeldet sogenanntes Greenwashing.

Als Unternehmen möchten wir einen Beitrag leisten zu einem nachhaltigeren, ressourceneffizienten Wirtschaften mit dem Ziel, insbesondere die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels zu verringern. Neben der Beachtung von Nachhaltigkeitszielen in unserer Unternehmensorganisation selbst sehen wir es als unsere Aufgabe an, auch unsere Kunden in der Ausgestaltung der zu uns bestehenden Geschäftsverbindung für Aspekte der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

Entsprechend der Offenlegungsanforderungen werden Finanzprodukte auf unserer Plattform entweder als Konventionelles Produkt (nach Offenlegungsverordnung Artikel 6) oder als Nachhaltiges Produkt (nach Offenlegungsverordnung Artikel 8 klassifiziert. Für beide Produkttypen müssen Art und Weise der Integration und Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken in den vorvertraglichen Informationen offengelegt werden. Für Nachhaltige Produkte sind zusätzliche Angaben zu ökologischen oder sozialen Merkmalen oder dem angestrebten Ziel, in qualitativer und quantitativer Hinsicht, in vorvertraglichen Dokumenten, auf der Website zu veröffentlichen.

Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in den Investmentprozess der Finanzportfolioverwaltung und Portfolio bezogenen Anlageberatung

Im Rahmen unseres Investmentprozesses werden die relevanten finanziellen Risiken in die Anlageentscheidung mit einbezogen und fortlaufend von uns bewertet. Dabei werden auch die relevanten Nachhaltigkeitsrisiken im Sinne der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor („nachfolgend Offenlegungs-Verordnung“) berücksichtig, die wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Rendite einer Investition haben können.

Als Nachhaltigkeitsrisiko wird ein Ereignis oder eine Bedingung im Bereich Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung bezeichnet, dessen beziehungsweise deren Eintreten erhebliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben könnte. Nachhaltigkeitsrisiken können demnach zu einer wesentlichen Verschlechterung des Finanzprofils, der Liquidität, der Rentabilität oder der Reputation des zugrundeliegenden Investments führen. Sofern Nachhaltigkeitsrisiken nicht bereits im Bewertungsprozess der Investments berücksichtigt werden, können diese wesentlich negative Auswirkungen auf den erwarteten/ geschätzten Marktpreis und/ oder die Liquidität der Anlage und somit auf die Rendite des Anlagevermögens haben.

Im Rahmen der Auswahl der Vermögensgegenstände für die Finanzportfolioverwaltung und Porfolio bezogenen Anlageberatung werden neben den mit den Kunden individuell vereinbarten Ziele und Anlagestrategien auch der Einfluss der Nachhaltigkeitsrisiken bewertet. Umweltbedingungen, soziale Verwerfungen und oder eine schlechte Unternehmensführung können in mehrfacher Hinsicht negative Auswirkungen auf den Wert der Anlagen und Vermögenswerte unserer Kunden haben.

Generell werden bei uns Nachhaltigkeitsrisiken im Bewertungsprozess der Investition bereits mitberücksichtig unter Zugrundlegung der potentiellen wesentlichen Auswirkungen von Risiken auf die Rendite des Anlagevermögens. Dennoch können sich je nach Vermögensgegenstand aufgrund externer Faktoren negative Auswirkung auf die Rendite des Anlagevermögens realisieren. Für die Begrenzung von Nachhaltigkeitsrisiken versuchen wir Anlagen in solche Unternehmen zu identifizieren und möglichst auszuschließen, die ein erhöhtes Risikopotential aufweisen. Hierzu greifen wir in der Regel auf im Markt anerkannte Bewertungsmethoden zurück. Die Identifikation geeigneter Anlagen zur Begrenzung von Nachhaltigkeitsrisiken kann auch darin bestehen, dass wir für die Produktauswahl auf anerkannte Rating Agenturen zurückgreifen.

Die Strategien unseres Unternehmens zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken fließen auch in die unternehmensinternen Organisationsrichtlinien ein. Die Beachtung dieser Richtlinien wird bei der Bewertung der Arbeitsleistung unserer Mitarbeiter berücksichtigt und beeinflusst damit auch die künftige Gehaltsentwicklung.

Die Finanzportfolioverwaltung und die Portfolio bezogenen Anlageberatung werden weder als ein Produkt eingestuft, das ökologische oder soziale Merkmale im Sinne der Offenlegungs-Verordnung (Artikel 8) bewirbt, noch als ein Produkt, das nachhaltige Investitionen zum Ziel hat (Artikel 9).

Für weitere Information zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in unseren Investmentprozess steht Ihnen Ihr Berater zur Verfügung.

Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in den Investmentprozess Top Select, Top Mix und Bosses Follower Fund

Im Rahmen des Investmentprozesses werden die relevanten finanziellen Risiken in die Anlageentscheidung mit einbezogen und fortlaufend bewertet. Dabei werden auch die relevanten Nachhaltigkeitsrisiken im Sinne der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor („nachfolgend Offenlegungs-Verordnung“) berücksichtig, die wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Rendite einer Investition haben können.

Als Nachhaltigkeitsrisiko wird ein Ereignis oder eine Bedingung im Bereich Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung bezeichnet, dessen beziehungsweise deren Eintreten erhebliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben könnte. Nachhaltigkeitsrisiken können demnach zu einer wesentlichen Verschlechterung des Finanzprofils, der Liquidität, der Rentabilität oder der Reputation des zugrundeliegenden Investments führen. Sofern Nachhaltigkeitsrisiken nicht bereits im Bewertungsprozess der Investments berücksichtigt werden, können diese wesentlich negative Auswirkungen auf den erwarteten/ geschätzten Marktpreis und/ oder die Liquidität der Anlage und somit auf die Rendite des Fonds haben. Nachhaltigkeitsrisiken können auf alle bekannten Risikoarten erheblich einwirken und als Faktor zur Wesentlichkeit dieser Risikoarten beitragen.

Im Rahmen der Auswahl der Vermögensgegenstände für das Investmentvermögen werden neben den Zielen und Anlagestrategien auch der Einfluss der Risikoindikatoren inklusive der Nachhaltigkeitsrisiken bewertet.

Die Beurteilung der Risikoquantifizierung umfasst Aspekte der Nachhaltigkeitsrisiken und setzt diese zu anderen Faktoren (insb. Preis und zu erwartende Rendite) bei der Investitionsentscheidung in Relation.

Generell werden Risiken (inklusive Nachhaltigkeitsrisiken im Bewertungsprozess der Investition (Preisindikation) bereits mitberücksichtig unter Zugrundlegung der potenziellen wesentlichen Auswirkungen von Risiken auf die Rendite des Investmentvermögens. Dennoch können sich je nach Vermögensgegenstand und auf aufgrund externer Faktoren negative Auswirkung auf die Rendite des Investmentvermögens realisieren.

Dieser Fonds wird weder als ein Produkt eingestuft, das ökologische oder soziale Merkmale im Sinne der Offenlegungs-Verordnung (Artikel 8) bewirbt, noch als ein Produkt, das nachhaltige Investitionen zum Ziel hat (Artikel 9).

Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in den Investmentprozess der digitalen Vermögensverwaltung

Anlageziel und Anlagestrategie

Die digitalen Strategiedepots der digitalen Vermögensverwaltung “ficon Green Dividends” und “Green Dividends Global Finanz” verfolgen das Ziel, über die Selektion eines breit gestreuten Aktienportfolios deutlich überdurchschnittliche und kontinuierliche planbare Dividenden aus unterschiedlichen Geschäftsmodellen, die weltweit Umsätze generieren, in unterschiedlichen Wirtschafts- und Währungsräumen zu erwirtschaften. Anlageziel ist es, aus den Dividendenerträgen der investierten Aktien regelmäßige Ausschüttungen für die Anleger dieser Aktienstrategie zu ermöglichen.

Um dies zu erreichen, selektiert die digitale Vermögensverwaltungsstrategie Geschäftsmodelle, die an den säkularen Megatrends des globalen Bevölkerungswachstums, der Überalterung in der westlichen Welt und der Digitalisierung einerseits partizipieren. Andererseits dürfen diese Unternehmen aber zur Wachstumsfinanzierung nicht ihre Gewinne komplett investieren, sondern schütten durch die Reife ihres Geschäftsmodells signifikante Anteile ihres Gewinns als Dividende an die Investoren aus. Mindestens 80 % aller Titel im Portfolio der Aktienstrategie werden streng nach ESG-Kriterien ausgewählt und diesen Vorgaben im Investmentprozess, nach ökologischen, sozialen, ethischen Grundsätzen oder den Grundsätzen international und national anerkannter Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung unterworfen. Das Portfoliomanagement nutzt diese Erkenntnisse bei allen Anlageentscheidungen, um dauerhaft umfassend im Sinne der Nachhaltigkeit zu agieren.

Die maximalen Anlagegrenzen für die jeweiligen Vermögensgegenstände sind entsprechend der Besonderen Anlagebedingungen wie folgt ausgestaltet:

Aktien und Aktien gleichwertige Papiere min. 60 %
Geldmarktinstrumente max. 40 %
Bankguthaben max. 40 %
Anteile an in- oder ausländischen Investmentvermögen (ETF's) max. 20 %

Die Aktien und Aktien gleichwertige Papiere, verzinslichen Wertpapiere und Geldmarktinstrumente müssen zu mindestns 100% unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt werden und über ein von einem durch die Gesellschaft anerkannten Anbieter für Nachhaltigkeits-Research unter ökologischen, sozialen und governance-bezogenen Kriterien analysiert und positiv bewertet worden sein. Dabei werden nur die Titel ausgewählt, die von Seiten des Datenproviders ISS ESG unter der Berücksichtigung von ökologischen, sozialen, ethischen oder government Grundsätzen eine Stufe unter Prime eingestuft werden, im Verhältnis zu ihren Mitbewerbern also zu den oberen 50% der jeweiligen Branche gehören.

Die Anteile an in- oder ausländischen Investmentvermögen müssen diese o.g. Kriterien nicht zu 100 % erfüllen. Aufgrund der jeweiligen Zusammensetzung der Indices ist hier eine Abweichung von den strengen Auswahlkriterien, die für Einzelaktien gelten, möglich. 

Ferner werden nur solche Einzeltitel ( Aktien und Aktien gleichwertige Papiere) erworben, die von Seiten ISS ESG beim Carbon Risk Rating mindestens als Climate Medium Performer angesehen werden.

Ausschlusskriterien

Für diese Investmentstrategie werden keine Titel (Aktien und Aktien gleichwertige Papiere)  von Unternehmen/Emittenten erworben, die u.a.

  • sehr schwerwiegende Kontroversen in Bezug auf Menschenrechte aufweisen;
  • sehr schwerwiegende Kontroversen bezüglich Arbeiterrechten aufweisen, insbesondere

Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung;

  • sehr schwerwiegende Kontroversen bezüglich ihres Umweltverhaltens aufweisen;
  • sehr schwerwiegende Kontroversen bezüglich Geldwäsche, Korruption, Bestechung und sonstige strafbare Handlungen
  • mehr als 5 % Umsatz aus der Herstellung und/ oder dem Vertrieb von ziviler Waffen generieren
  • mehr als 5 % ihres Umsatzes dem Abbau und Vertrieb von Kraftwerkskohle generieren;
  • mehr als 25 % ihres Umsatzes aus thermischer Kohleverstromung generieren
  • mehr als 5 % Umsatz im Zusammenhang mit Fracking oder der Gewinnung und Verarbeitung von Ölsänden generieren;
  • mehr als 5% des Umsatzes aus der Erzeugung von Kernkraft, dem Abbau und der Verarbeitung von Uranerz und der Breitstellung von Schlüsseldienstleistungen generieren;
  • mehr als 15 % ihres Umsatz aus dem Betrieb von Kernreaktoren zur Stromerzeugung generieren;
  • mehr als 5 % Umsatz durch Uranbergbau generieren;
  • Umsatz aus der Produktion von Pornografie generieren. Im Fall des Vertreibens von Pornografie gilt eine Umsatztoleranzschwelle von 10 %.

Ferner werden keine Anleihen von Staaten erworben,

  • die nach dem Freedom House Index als „unfrei“ klassifiziert werden;
  • die UN Biodiversitäts- Konvention nicht ratifiziert haben;
  • das Pariser Klimaabkommen nicht ratifiziert haben;
  • das kyotoprotokoll nicht ratifiziert haben
  • einen CorruptionPerception Index Kleiner 30 aufweisen;
  • Menschen- oder Arbeitsrechtskontroversen haben;
  • deren Militärhaushalt 5 % des Bruttoinlandsprodukts übersteigt;
  • Nichtunterzeichner des Atomwaffensperrvertrages sind;

Die genaue Funktionsweise der Titelauswahl unter Berücksichtigung von Ausschlusskriterien erfolgt analog zur Anlagestrategie für den Aktienfonds der Gesellschaft, dem ficon Green Dividend.

Diese wird dort auf  der Homepage der Fondsgesellschaft  unter

https://www.hansainvest.com/deutsch/fondswelt/fondsuebersicht/

dargestellt.

Zielfonds werden aktuell aus technischen Gründen mit dem regionalen Schwerpunkt Aktien Schweiz erworben.

Aktives Management

Die Anlagestrategie der Investmentstrategie beinhaltet einen aktiven Managementprozess. Die Strategie bildet weder  einen Wertpapierindex ab, noch orientiert sich die Gesellschaft bei der Umsetzung der Anlagestrategie an einem festgelegten Vergleichsmaßstab. Dies bedeutet, dass die Gesellschaft die für die Strategie zu erwerbenden Vermögensgegenstände auf Basis eines festgelegten Investitionsprozesses aktiv identifiziert, im eigenen Ermessen auswählt und nicht passiv einen Referenzindex nachbildet.

Grundlage des Investitionsprozesses ist ein etablierter Research Prozess, bei dem die Gesellschaft potentiell interessante Unternehmen, Regionen, Staaten oder Wirtschaftszweige insbesondere auf Basis von Datenbankanalysen, Unternehmensberichten, Wirtschaftsprognosen, öffentlich verfügbaren Informationen und persönlichen Eindrücken und Gesprächen analysiert. Nach Durchführung dieses Prozesses entscheidet die Gesellschaft unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und Anlagebedingungen über den Kauf und Verkauf des konkreten Vermögensgegenstandes.

Gründe für An- oder Verkauf können hierbei insbesondere eine veränderte Einschätzung der zukünftigen Unternehmensentwicklung, die aktuelle Markt- oder Nachrichtenlage, die regionalen, globalen oder branchenspezifischen Konjunktur- und Wachstumsprognosen und sein. Im Rahmen des Investitionsprozesses werden auch die mit dem An- oder Verkauf verbundenen möglichen Risiken berücksichtigt. Risiken können hierbei eingegangen werden, wenn die Gesellschaft das Verhältnis zwischen Chance und Risiko positiv einschätzt.

Die Investmentstrategie bildet keinen Index ab, und seine Anlagestrategie beruht auch nicht auf der Nachbildung der Entwicklung eines oder mehrerer Indizes. Die Strategie verwendet keinen Referenzwert, weil die Strategie eine Benchmark unabhängige Performance erreichen soll.

 

ES KANN KEINE ZUSICHERUNG GEGEBEN WERDEN, DASS DIE ZIELE DER ANLAGEPOLITIK TATSÄCHLICH ERREICHT WERDEN.

Erhöhte Volatilität

Diese Investmentstrategie weist aufgrund ihrer Zusammensetzung eine erhöhte Volatilität auf, d. h. der Portfoliogegenwert kann auch innerhalb kurzer Zeiträume  erheblichen Schwankungen nach oben und nach unten unterworfen sein.

Profil des typischen Anlegers

Die nachfolgende Einschätzung der Gesellschaft stellt hier keine Anlageberatung dar, da die persönlichen Umstände des Kunden nicht berücksichtigt werden. Sie soll     dem (potentiellen) Anleger nur einen ersten Anhaltspunkt geben, ob diese Anlagestrategie seiner Anlageerfahrung, seiner Risikoneigung und seinem Anlagehorizont entsprechen könnte:

Die digitale Vermögensverwaltungsstrategie ficon Green Dividend richtet sich an alle Arten von Anlegern, die das Ziel der Vermögensbildung bzw. Vermögensoptimierung verfolgen. Die Anleger sollten in der Lage sein, Wertschwankungen und deutliche Verluste zu tragen, und keine Garantie bezüglich des Erhalts ihrer Anlagesumme benötigen.

Dese Strategie  ist unter Umständen für Anleger nicht geeignet, die ihr Kapital innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren aus der Vermögensverwaltung zurückziehen wollen.

Das Profil des typischen Anlegers beruht auf einer Prognose, wie sich diese Strategie unter Berücksichtigung seiner Anlageziele zukünftig entwickeln wird. Es besteht keine Garantie dafür, dass die Anlagestrategie ihre Anlageziele erreicht. Die Angabe der erhöhten Volatilität beruht dagegen auf Daten der Vergangenheit. Insoweit kann es gegebenenfalls zu nicht unerheblichen Abweichungen zwischen der auf der historischen Entwicklung fußenden Angabe der erhöhten Volatilität und dem Profil des typischen Anlegers kommen.

Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in den Investmentprozess ficon Green Dividends-INVEST

Anlageziel und Anlagestrategie

Der ficon Green Dividends-INVEST verfolgt das Ziel, über die Selektion eines breit gestreuten Aktienportfolios deutlich überdurchschnittliche und kontinuierliche planbare Dividenden aus unterschiedlichen Geschäftsmodellen, die weltweit Umsätze generieren, in unterschiedlichen Wirtschafts- und Währungsräumen zu erwirtschaften. Der Fonds plant, seine vereinnahmten Dividenden quartalsweise auszuschütten. Anlageziel ist es, aus den Dividendenerträgen der investierten Aktien regelmäßige Ausschüttungen für die Anleger des Fonds zu ermöglichen.

Um dies zu erreichen, selektiert der ficon Green Dividends-INVEST Geschäftsmodelle, die an den säkularen Megatrends des globalen Bevölkerungswachstums, der Überalterung in der westlichen Welt und der Digitalisierung einerseits partizipieren. Andererseits dürfen diese Unternehmen aber zur Wachstumsfinanzierung nicht ihre Gewinne komplett investieren, sondern schütten durch die Reife ihres Geschäftsmodells signifikante Anteile ihres Gewinns als Dividende an die Fondsinhaber aus. Alle Titel der Aktienstrategie „Green Dividends-INVEST“ werden streng nach ESG-Kriterien ausgewählt und diesen Vorgaben im Investmentprozess, nach ökologischen, sozialen, ethischen Grundsätzen oder den Grundsätzen international und national anerkannter Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung unterworfen. Das Portfoliomanagement nutzt diese Erkenntnisse bei allen Anlageentscheidungen, um dauerhaft umfassend im Sinne der Nachhaltigkeit zu agieren.

Die maximalen Anlagegrenzen für die jeweiligen Vermögensgegenstände sind entsprechend der Besonderen Anlagebedingungen wie folgt ausgestaltet:

Aktien und Aktien gleichwertige Papiere min. 60 %
vollständig Wertpapiere, die keine Aktien und Aktien gleichwertige Papiere sind max. 40 %
Geldmarktinstrumente max. 40 %
Bankguthaben max. 40 %
Anteile an in- oder ausländischen Investmentvermögen max. 10 %


Die Aktien und Aktien gleichwertige Papiere, verzinslichen Wertpapiere und Geldmarktinstrumente müssen zu 100% unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt werden und über ein von einem durch die Gesellschaft anerkannten Anbieter für Nachhaltigkeits-Research unter ökologischen, sozialen und governance-bezogenen Kriterien analysiert und positiv bewertet worden sein. Dabei werden nur die Titel ausgewählt, die von Seiten des Datenproviders ISS ESG unter der Berücksichtigung von ökologischen, sozialen, ethischen oder government Grundsätzen eine Stufe unter Prime eingestuft werden, im Verhältnis zu ihren Mitbewerbern also zu den oberen 50% der jeweiligen Branche gehören.

Ferner werden nur solche Titel erworben, die von Seiten ISS ESG beim Carbon Risk Rating mindestens als Climate Medium Performer angesehen werden.

Die genaue Funktionsweise der Titelauswahl und die von ISS ESG berücksichtigten als SDG berücksichtigten Zielsetzungen werden auf der Homepage der Gesellschaft unter:

https://www.hansainvest.com/deutsch/fondswelt/fondsuebersicht/

dargestellt.

Ausschlusskriterien

Für den Fonds werden keine Titel von Unternehmen/Emittenten erworben, die u.a.

  • sehr schwerwiegende Kontroversen in Bezug auf Menschenrechte aufweisen;
  • sehr schwerwiegende Kontroversen bezüglich Arbeiterrechten aufweisen, insbesondere

Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung;

  • sehr schwerwiegende Kontroversen bezüglich ihres Umweltverhaltens aufweisen;
  • sehr schwerwiegende Kontroversen bezüglich Geldwäsche, Korruption, Bestechung und sonstige strafbare Handlungen
  • mehr als 5 % Umsatz aus der Herstellung und/ oder dem Vertrieb von ziviler Waffen generieren
  • mehr als 5 % ihres Umsatzes dem Abbau und Vertrieb von Kraftwerkskohle generieren;
  • mehr als 25 % ihres Umsatzes aus thermischer Kohleverstromung generieren
  • mehr als 5 % Umsatz im Zusammenhang mit Fracking oder der Gewinnung und Verarbeitung von Ölsänden generieren;
  • mehr als 5% des Umsatzes aus der Erzeugung von Kernkraft, dem Abbau und der Verarbeitung von Uranerz und der Breitstellung von Schlüsseldienstleistungen generieren;
  • mehr als 15 % ihres Umsatz aus dem Betrieb von Kernreaktoren zur Stromerzeugung generieren;
  • mehr als 5 % Umsatz durch Uranbergbau generieren;
  • Umsatz aus der Produktion von Pornografie generieren. Im Fall des Vertreibens von Pornografie gilt eine Umsatztoleranzschwelle von 10 %.

Ferner werden keine Anleihen von Staaten erworben,

  • die nach dem Freedom House Index als „unfrei“ klassifiziert werden;
  • die UN Biodiversitäts- Konvention nicht ratifiziert haben;
  • das Pariser Klimaabkommen nicht ratifiziert haben;
  • das kyotoprotokoll nicht ratifiziert haben
  • einen CorruptionPerception Index Kleiner 30 aufweisen;
  • Menschen- oder Arbeitsrechtskontroversen haben;
  • deren Militärhaushalt 5 % des Bruttoinlandsprodukts übersteigt;
  • Nichtunterzeichner des Atomwaffensperrvertrages sind;

Die genaue Funktionsweise der Titelauswahl unter Berücksichtigung von Ausschlusskriterien wird auf der Homepage der Gesellschaft unter:

https://www.hansainvest.com/deutsch/fondswelt/fondsuebersicht/

dargestellt.

Das Sondervermögen kann gem. § 15 der Allgemeinen Anlagebedingungen kurzfristig Kredite zu Investitionszwecken von bis zu 10 % seines Wertes aufnehmen. Eine vollständige Investition in eine Anlageklasse bedeutet daher, dass in diese kurzfristig mehr als 100 % des Sondervermögens, nämlich bis maximal 110 % des Sondervermögens investiert werden kann.

Zielfonds werden ohne gesonderten regionalen Schwerpunkt erworben.

Derivate dürfen nur zu Absicherungszwecken erworben werden.

Aktives Management

Die Anlagestrategie des Fonds beinhaltet einen aktiven Managementprozess. Der Fonds bildet weder einen Wertpapierindex ab, noch orientiert sich die Gesellschaft für den Fonds an einem festgelegten Vergleichsmaßstab. Dies bedeutet, dass der Fondsmanager die für den Fonds zu erwerbenden Vermögensgegenstände auf Basis eines festgelegten Investitionsprozesses aktiv identifiziert, im eigenen Ermessen auswählt und nicht passiv einen Referenzindex nachbildet.

Grundlage des Investitionsprozesses ist ein etablierter Research Prozess, bei dem der Fondsmanager potentiell interessante Unternehmen, Regionen, Staaten oder Wirtschaftszweige insbesondere auf Basis von Datenbankanalysen, Unternehmensberichten, Wirtschaftsprognosen, öffentlich verfügbaren Informationen und persönlichen Eindrücken und Gesprächen analysiert. Nach Durchführung dieses Prozesses entscheidet der Fondsmanager unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und Anlagebedingungen über den Kauf und Verkauf des konkreten Vermögensgegenstandes.

Gründe für An- oder Verkauf können hierbei insbesondere eine veränderte Einschätzung der zukünftigen Unternehmensentwicklung, die aktuelle Markt- oder Nachrichtenlage, die regionalen, globalen oder branchenspezifischen Konjunktur- und Wachstumsprognosen und die zum Zeitpunkt der Entscheidung bestehende Risikotragfähigkeit oder Liquidität des Fonds sein. Im Rahmen des Investitionsprozesses werden auch die mit dem An- oder Verkauf verbundenen möglichen Risiken berücksichtigt. Risiken können hierbei eingegangen werden, wenn der Fondsmanager das Verhältnis zwischen Chance und Risiko positiv einschätzt.

Der Fonds bildet keinen Index ab, und seine Anlagestrategie beruht auch nicht auf der Nachbildung der Entwicklung eines oder mehrerer Indizes. Der Fonds verwendet keinen Referenzwert, weil der Fonds eine Benchmark unabhängige Performance erreichen soll.

 

ES KANN KEINE ZUSICHERUNG GEGEBEN WERDEN, DASS DIE ZIELE DER ANLAGEPOLITIK TATSÄCHLICH ERREICHT WERDEN.

Erhöhte Volatilität

Der Fonds weist aufgrund seiner Zusammensetzung und des möglichen Einsatzes von Derivaten     eine erhöhte Volatilität auf, d. h. die Anteilpreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume  erheblichen Schwankungen nach oben und nach unten unterworfen sein.1

Profil des typischen Anlegers2

Die nachfolgende Einschätzung der Gesellschaft in diesem Verkaufsprospekt stellt keine Anlageberatung dar, da die persönlichen Umstände des Kunden nicht berücksichtigt werden, sondern soll dem (potentiellen) Anleger nur einen ersten Anhaltspunkt geben, ob der Fonds seiner Anlageerfahrung, seiner Risikoneigung und seinem Anlagehorizont entsprechen könnte:

Der Fonds richtet sich an alle Arten von Anlegern, die das Ziel der Vermögensbildung bzw. Vermögensoptimierung verfolgen. Die Anleger sollten in der Lage sein, Wertschwankungen und deutliche Verluste zu tragen, und keine Garantie bezüglich des Erhalts ihrer Anlagesumme benötigen.

Der Fonds ist unter Umständen für Anleger nicht geeignet, die ihr Kapital innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren aus dem Fonds zurückziehen wollen.

Erläuterung des Risikoprofils des Fonds

Eine Zusammenfassung des Risikoprofils kann den Wesentlichen Anlegerinformationen, abrufbar unter www.hansainvest.de, entnommen werden.

 

¹Es ist zu beachten, dass diese auf die mögliche zukünftige Entwicklung gerichtete Einschätzung nicht zwingend mit den Angaben zum Risikoindikator in den wesentlichen Anlegerinformationen übereinstimmt, da der Risikoindikator aufgrund gesetzlicher Vorgaben auf Daten der Vergangenheit

²Das Profil des typischen Anlegers beruht auf einer Prognose, wie sich der Fonds unter Berücksichtigung seiner Anlageziele zukünftig entwickeln Es besteht keine Garantie dafür, dass der Fonds seine Anlageziele erreicht. Die Angabe der erhöhten Volatilität beruht dagegen (in Anlehnung an den im KID ausgewiesenen fondsbezogenen Risikoindikator) auf Daten der Vergangenheit. Insoweit kann es gegebenenfalls zu nicht unerheblichen Abweichungen zwischen der auf der historischen Entwicklung fußenden Angabe der erhöhten Volatilität und dem Profil des typischen Anlegers kommen.